Astaxanthin Informationen

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Natürliches Vorkommen...

Natürliches Vorkommen von Astaxanthin - Informationen! Haben Sie je einmal von dieser Substanz gehört? Wenn nicht, sollten Sie das schleunigst nachholen und Ihr Wissen in dieser Hinsicht vervollständigen. Nicht nur Ihr allgemeines Wohlbefinden, auch Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken, so viel ist sicher! Zunächst ist einmal zu sagen, dass es sich hier um ein Caratinoid handelt. Dies wäre für sich genommen noch nichts Besonderes, denn von diesen Stoffen hat die Natur unzählige hervor gebracht. Es gibt einige hundert verschiedene Arten, und längst haben wir nicht alle entdeckt. In erster Linie sind sie für die Färbung von Obst und Gemüse zuständig. Unser Begriff der Karotte leitet sich von diesem Fremdwort ab. Darüber hinaus lassen sich diese Farbstoffe in zwei Kategorien aufgliedern, nämlich die Carotine und die Xanthophylle. Erstgenannte färben Karotten und Tomaten, während die Xanthophylle eher zum Beispiel im Spinat zu finden sind. Gleichwohl ist zu dieser Substanz noch ein weiteres Wort zu sagen. Hierher gehört nämlich der Wirkstoff, um den es hier hauptsächlich gehen soll: Das Astaxanthin mit seiner grell roten Farbe. Aus chemischer Sicht gibt es nur einen sehr kleinen Unterschied, der die Substanz jedoch so überaus wertvoll macht. Die hauptsächliche Herkunft findet sich in Plankton. Das sind mikroskopisch kleine Algen, aus denen eine Art besonders hervor tritt: Die so genannte Haematococcus pluvialis. Wie alle Algen ist natürlich auch sie grün, nur unter bestimmten Umständen nimmt sie die rote Färbung an. Dies geschieht zum Beispiel bei lange anhaltender Trockenheit. So schützt sich Haematococcus pluvialis vor dem Absterben.

Diese Alge hat einen Fressfeind, den wir als „Krill“ bezeichnen. Diese kleinen Lebewesen wiederum bilden die Hauptnahrung von Fischen wie zum Beispiel den wild lebenden Lachsen. Somit wäre nun auch geklärt, woher diese Fische ihre schöne rote Färbung haben. Wenn Flamingos geboren werden, ist ihr Gefieder weiß. Erst nach einiger Zeit erhält es die rosa Farbe, mit der wir diese Vögel kennen. Sie stammt aus nichts Anderem als der Nahrung, die zu großen Teilen diese roten Substanz enthält. Und vielleicht haben Sie schon einmal ein Weihwasserbecken in einer verlassenen Kirche gesehen. Oder denken Sie an eine Vogeltränke im Garten, die Sie lange nicht wieder befüllt haben. Diese Orte können mit der Zeit einen roten Belag bekommen, was das sichere Zeichen dafür ist, dass sich der Naturstoff gebildet hat. Denn auch hier lebt Haematococcus pluvialis und hat sich vor dem Austrocknen geschützt. Ebenso tut sie das, wenn es in ihrem Umfeld plötzlich sehr kalt wird oder die Sonne unbarmherzig brennt. Wir Menschen haben spezielle Kleidung, können die Heizung aufdrehen oder einfach woanders hingehen, wenn uns die Witterung nicht mehr zusagt. Algen jedoch müssen an den Ort bleiben, an dem sie wachsen. Daher haben sie andere Strategien für ihr Überleben entwickelt, die mindestens ebenso effektiv sind. Haematococcus pluvialis stoppt nämlich ihren Stoffwechsel und damit auch die Bildung des Chlorophylls, das sie grün erscheinen lässt. Nun wird in großen und immer größeren Mengen das rote Astaxanthin produziert. Auf diese Weise kommt Haematococcus pluvialis in die beneidenswerte Situation, sämtliche Lebensprozesse bis zu einem knappen halben Jahrhundert lang einstellen zu können. In dieser Zeit altert sie auch nicht und ist von innen heraus vor allen Widrigkeiten geschützt. Und wenn sich die äußeren Umstände in ihrem Milieu wieder gebessert haben, geht der rote Wirkstoff zurück und sie „erwacht zu neuem Leben“.

Diese schier unermessliche Power machen sich seit einigen Jahren Spitzensportler sämtlicher Disziplinen zunutze. Aber auch Manager und ganz normale Hausfrauen haben die Segnungen des roten Wirkstoffs für sich erkannt. Ähnlich wie Haematococcus pluvialis können nämlich auch Sie sich durch eine regelmäßige Zufuhr vor Sonnenbrand schützen lassen. Und was noch hinzu kommt: Anders als alle anderen Caratinoide kann dieses die Blut-Hirn-Schranke überwinden, die eigentlich undurchdringlich ist. Auf diese Weise kann uns der natürliche Stoff vor Schlaganfällen und ähnlichen Szenarien schützen.


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